Anna loves Strauss

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1949. Johann Strauß Jubiläum zum 50. Todestag

Strauß Huldigung vor dem Johann Strauß-Denkmal
Eröffnungskonzert der Staatsoper im Theater an der Wien
Kranzniederlegung am J. Strauß Ehrengrab im Zentralfriedhof
Serenade am Rathausplatz
Johann Strauß-Ball in Rathaus
Strauß-Akademie im Musikverein
Johann Strauß-Chorkonzert im Konzerthaus
Strauß-Konzert der RAVAG
Platzkonzert und Gartenfest im Stadtpark
Staatsoper in der Volksoper: Eine Nacht in Venedig / Der Zigeunerbaron / Die Fledermaus / Wiener Blut / Ballett-Premiere
Ausstellung im Wiener Rathaus: „Unvergänglicher Strauß“

J. Strauß-Festwoche in Wien, 2.-14. Juni 1949

Ausführende:

Orchester, Chor, und Solisten der Wiener Staatsoper sowie Staatsopernballett
Wiener Philharmoniker. Dirigent: Karl Böhm
Wiener Symphoniker. Dirigenten: Rudolf Moralt, Otto Ackermann
Tonkünstlerorchester. Dirigenten: Karl Etti, Erwin Czeppe
Das große Orchester der Ravag. Dirigent: Max Schönherr
Trompeterchor der Stadt Wien
Tanzkapelle Julius Herrmann
Jazzkapelle Edi Macku
Jazzkapelle Charly Gaudriot
Kapelle der städtischen Feuerwehr. Dirigent: Otto Wacek
Wiener Sängerknaben
Wiener Männergesang-Verein. Leitung: Karl Etti
Chorvereinigung Jung Wien. Leitung: Leo Lehner
Chorvereinigung der Volksoper
Wiener Schubertbund
Sängerbund für Wien und NÖ. Leitung: Viktor Keldorfer, Hans Schemitsch
Arbeiter-Sängerbund Wien. Leitung: Karl Schager

Veranstalter & Organisation:  Johann-Strauß-Gesellschaft. Österr.Fremdenverkehrswirtschaft in Wien, Zürich, London, Paris, Mailand, Brüssel, Kopenhagen, Prag, Hilversum, Budapest

Welt-Illustrierte, 2. 6. 1949.     Am Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark fand eine Ehrung des Walzerkönigs statt, bei der die NÖ. Tonkünstler unter Karl Etti den Donauwalzer spielten.
Welt-Illustrierte, 2. 6. 1949 In der Strauß-Gedenkwoche wurde am 50. Todestag am Ehrengrab des Walzerkönigs eine würdige Gedenkfeier abgehalten, bei der zahlreiche Delegationen Kränze am Grabmonument niederlegen – (Foto) Die sowjetische Abordnung bei der Kranzniederlegung.

Die Presse über die Johann-Strauß-Festwoche:

Kleines Volksblatt 3. 6. 1949 Wien huldigt dem Walzerkönig

Die Presse 3. 6. 1949 Wien huldigt dem Walzerkönig

Neues Österreich 3. 6. 1949 Wien huldigt Johann Strauß

Volkszeitung Klagenfurt  3. 6. 1949 Wo man Strauß spielt, ist Oesterreich

Die Presse 11. 6. 1949 Wien feiert den Walzerkönig

Funk und Film, Wien 17. 6. 1949 Das kritische Ohr  

Die Zeit, Wien 15. 7. 1949 Johann – Strauß – Festwochen

In der Volkszeitung Klagenfurt  vom 3. 6. 1949 heißt es:
„Bundeskanzler Dr. Ing. Figl ergriff … das Wort und wies auf das seltsame Zusammentreffen hin, daß gerade in diese für das Schicksal unseres Landes so entscheidungsschweren Tage das Gedächtnis eines Österreichers fällt, der die Welt, von der wir heute mit allem Nachdruck Gerechtigkeit für Österreich fordern müssen, so überreich beschenkt hat.“ 

Das Kleine Volksblatt, 3. 6. 1949, zitiert Leopold Figl mit der Überschrift: „Kraft eines österreichischen Wunders“.                                                  

„Mit dem Namen Johann Strauß fallen die Schranken zwischen Nationen, und unter der magischen Gewalt der Takte findet sich die Menschheit zu einer die des Frohsinns und der Lebensfreude! … Wo immer Strauß gespielt und zu seinen Klängen getanzt wird, dort ist auch Österreich, und dort wird auch seine Mission in den Herzen der Menschen wirksam. Dieser Gedenktag möge mit davon Zeugnis ablegen, was die Söhne des österreichischen Volkes der Welt an bleibenden Menschheitswerken geschenkt haben.  E i n e m  s o l c h e n V o l k e        k a n n   d i e  F r e i h e i t  n i c h t  m e h r  l ä n g e r  v e r w e h r t  w e r d e n,  o h n e  d a ß  d i e  S c h a n d e  d i e s e s  u n w ü r d i g e n  Z u s t a n d e s  a u f  a l l e   K u l t u r n a t i o – n e n  z u r ü c k f ä l l t.“

Neues Österreich, 3. 6. 1949

Wiens Bürgermeister Theodor Körner erklärte in der Weihestunde vor dem Denkmal im Stadtpark:                                                       „ Seine unsterblichen Schöpfungen seien … Veredelung der Wiener Volksmusik, Wiens Gesandte in aller Welt. Die Bevölkerung von Wien danke Johann Strauß, daß sein Werk die Kraft in sich birgt, Frohsinn zu schenken und in schwersten Zeiten des Lebensmuts zu stärken.“